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Darum gehört Gold in jedes Portfolio

Gold war viele Jahre vom Anleger verschmäht und verlangte vom Goldfan große Beharrlichkeit. Aber vor dem Hintergrund der Spannungen in Nahost, setzen viele Anleger und Investoren auf Nummer sicher und investieren wieder in Gold. So zählt das Edelmetall, jetzt wieder zu der beliebtesten Form der Geldanlage.

Was muss man beim Goldkauf beachten?

Gold stellt einen Sachwert da und hat als Zahlungsmittel eine sehr lange Tradition. Allerdings gibt es zu beachten, dass im Gegensatz zu Aktien weder Dividenden oder Zinsen erwartet werden können. So kann der Anleger sein Vermögen nur dann mehren, wenn der Goldpreis steigt.

Der Goldpreis ist im Höhenflug. So lag im Januar diesen Jahres, eine Unze Gold bei 1.448,29 Euro. Das Edelmetall wird als eine Krisenwährung angesehen, wobei der Preis oft von politischen Krisen und Unsicherheit an den Finanzmärkten abhängt. Wer eine gute Absicherung möchte, der sollte zumindest einen Teil seines Portfolios in Gold anlegen.

Wer sich entscheidet und Edelmetall kaufen möchte, der sollte darauf achten, dass er das Edelmetall einfach wieder veräußern kann.

Sollte man Goldbarren oder Münzen kaufen?

Gold kann man in Form von Barren oder Münzen anlegen. Experten raten zu einer Mischung aus beiden Metallen. Münzen bieten neben dem Wert, auch den Vorteil einer schönen Optik. So können Münzen nach und nach oder auf einmal gekauft werden und in einer Münzsammlung anlegt werden. Außerdem können Münzen in sogenannten Krisenzeiten als Zahlungsmittel genutzt werden.

Allerdings ist bei Münzen die Verarbeitung aufwändiger als bei Goldbarren. Dann kann es geschehen, dass Anleger für die Münzen weniger Geld erhalten. Daran sollte man unbedingt denken, wenn gedacht ist, das Gold später wieder zu verkaufen. Meistens wird dann nur der Materialwert ausbezahlt.

Bei Goldbarren ist es so, dass sie auch hergestellt werden müssen. Aber die Verarbeitung ist einfacher und so fällt ein Aufwandsaufschlag deutlich geringer aus. Was die Produktionskosten anbelangt, so sind diese fast identisch. Das wiederum bedeutet, dass Anleger beim Kauf von großen Barren mehr erwarten können, als bei kleineren Barren.

Ein Beispiel: So kostet ein 100-Gramm-Goldbarren weniger als wenn 10 Barren zu je 50 Gramm erworben werden, obwohl es die gleiche Menge Gold ist.
Wer sich für große Barren entscheidet, so können diese auch teilweise verkauft werden. Man geht dann hin und trennt von den 500-Gramm-Barren einfach 100 Gramm Gold ab und veräußert das dann.

Fazit: Goldbarren dienen gut der Vermögensanlage und können leicht verkauft werden. Münzen sind sehr gut, wenn man sein Golddepot stückchenweise erweitern möchte.

Wie lagert man Gold richtig?

Wer Gold anlegen möchte für den stellt sich sofort die Frage der Aufbewahrung. Viele Anleger denken dann an einen Tresor, der tatsächlich die beliebteste Aufbewahrung unter Kleinanlegern ist. So kann sich der Anleger an seinem Edelmetall erfreuen, indem er das Gold sehen und in die Hand nehmen kann.

Ergibt die Entscheidung das Metall in einem Tresor aufzubewahren, so sollte dieser auf jeden Fall sicher sein. Dabei sollte der Fokus auf der Verschraubung an einer massiven Wand liegen. Haben es Einbrecher auf den Tresor abgesehen, so wird ja oft versucht den kompletten Tresor mitzunehmen. Ist der fest mit der Wand verbunden, dürften dann Schwierigkeiten auftauchen.

Auch wichtig ist, dass der Tresor nicht sichtbar ist. Einbrecher kennen alle gängigen Verstecke. So werden sie zuerst beispielsweise den Kleiderschrank aufreißen und die Kleidung herausschleudern.

Wenn der Tresor im Kleiderschrank integriert wird, so ist es das keine gute Idee. Ein guter Platz sind Ecken die voll mit altem Plunder stehen. Erfahrungsgemäß suchen Einbrecher da nicht. Eine andere Möglichkeit wäre ein zweiter Tresor, indem zumindest ein Teil des Goldes aufbewahrt werden kann.

Wer zuhause Gold aufbewahrt, der sollte das seiner Versicherung melden. Am besten es wird vor dem Kauf bei der Versicherung nachgefragt, wie hoch die Versicherungssumme für das Edelmetall ist. Außerdem sollte nach bestimmten Bedingungen gefragt werden. Das kann die Sicherheit des Safes sein und die Montage. So versichert man auch große Mengen Gold.

Aber auch das Bankschließfach ist eine Option für die Anlage. Dort ist auf jeden Fall sicher. Auch dort sollte in Erfahrung gebracht werden, wie das Gold bei einem Banküberfall versichert ist.

Wo kann man Gold kaufen?

Gold kann bei Banken gekauft werden, am besten aber ist der Kauf bei einem Goldhändler oder im Internet. Für Banken ist das Metall aber eher nicht interessant. Der Anleger kann sich online darüber informieren wo die Edelmetallhändler in der jeweiligen Region zu finden sind. Es ist wichtig darauf zu achten, dass der Händler, Mitglied in einem spezialisierten Berufsverband ist. Das kann beispielsweise der Berufsverband des deutschen Münzfachhandels e.V. sein.

Entscheidet man sich für einen Goldhändler aus dem Internet, der wird sehen, dass die sehr schnell auf Kursveränderungen reagieren und die Preise tagesaktuell anpassen. Meist werden ja mehrere hundert oder tausend Euro investiert. Da muss die Gewähr bestehen, dass der Händler seriös ist.

Ganz sicher kann man Gold bei den großen und bekannten Händlern wie beispielsweise Degussa erwerben. Natürlich gibt es noch andere gute Händler die mit guten Konditionen und einer großen Auswahl punkten.

Daran erkennt man seriöse Goldhändler?

Folgende Merkmale deuten auf seriöse Händler hin:

Preise sind transparent kommuniziert & dargestellt
Möglichkeit sein Gold physisch abzuholen
Telefonberatung
persönliche Beratung
Großes Angebot von sofort lieferbaren Goldbeständen & Barren
Detaillierte Informationen zum Versand
Versicherung bei Lagerung & Transport

Wie kann Gold verkauft werden?

Gold kann beim Goldhändler oder im Internet verkauft werden. Abgeraten wird vom Verkauf von Privatpersonen. Das Risiko ist da einfach zu groß, kein ehrlicher Wert zu bekommen. Außerdem besteht die Gefahr, dass man ausgeraubt wird. Beim Verkauf an Privat weiß man auch nicht, woher das Bargeld kommt. Es kann dann durchaus sein, das man Falschgeld für seinen Wert bekommt.

Goldhändler sollten deshalb erste Antragspartner sein. Wer eine limitierte, seltene und gut erhaltene Münze verkauft, der kann sogar mehr erwarten, als der reine Goldwert. Es besteht auch die Möglichkeit an sogenannten Scheideanstalten sein Metall zu verkaufen. Dort wird aber ausschließlich der reine Goldwert bezahlt.

Auch Juweliere sind gute Anlaufstellen, wenn der Goldschmuck verkauft werden soll. Dort wird neben dem Materialwert auch der Zustand berücksichtigt. Wer Edelmetall bei einem Händler verkauft, sollte auf jeden Fall mehrere Angebote einholen. Somit ist die Gefahr gebannt, dass das Gold unter Wert verkauft wird.