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Darum gehört Silber in jedes Portfolio

Banker und Investoren haben es längst erkannt: Ein gutes Portfolio muss wachsen und ertragreich sein, aber gleichzeitig Stabilität aufweisen. Neben den Aktien junger und dynamischer Firmen und Märkte, neben den stabilen Staatsanleihen, den beweglichen Barmitteln und den Traditionspapieren gelten Rohstoffe und Edelmetalle als sinnvolle Ergänzung für ein ausgeglichenes und doch schlagkräftiges Portfolio.

Gold und dessen kleiner Bruder, Silber, sind am Finanzmarkt hoch angesehen. Silber erfreut sich dabei gleich doppelter Beliebtheit, als Industrierohstoff und als Produkt mit Geldwert.

Silber ist ein glänzender Vermögensschutz

Aktienmärkte sind einem stetigen Wandel unterworfen. Was heute als sicheres und ertragreiches Papier gilt, kann morgen bodenlos abstürzen. Die Bewegungen des Finanzmarktes sind kurzfristig und trotz genauer Börsenanalyse nur bedingt vorhersehbar.

Ein ausgeglichenes Portfolio schützt vor den unangenehmen Auswirkungen. Ist die Lage am Aktienmarkt gut, entwickelt sich die Weltwirtschaft weiter positiv und die Schulden und Arbeitslosigkeit können zurückgedrängt werden, dann werfen Aktien einen erheblichen Gewinn ab. Da es jedoch nicht absehbar ist, wann eine Finanzkrise ausbricht, kann ein Mix mit Aktien und Edelmetallen vor einer langen ertragsfreien Zeit schützen.

Im Fall der Fälle schützt das Silber die fallenden Kurse. Experten schätzen dabei einen Anteil von Edelmetall am Anlagevolumen von 5 bis 10 % als sinnvoll ein.

Silber ist ein begehrter Rohstoff

Das Edelmetall Silber ist aber nicht nur im Bereich der Geldwirtschaft eine wichtige Größe. Als Rohstoff wird es bei modernen Produktionen und Produkten, vom E-Auto bis zur Solarenergie, eingesetzt und von der Industrie nachgefragt.

Durch diese neue Technologien und der ungebrochenen Nachfrage der Industrie nach dem Edelmetall erhöht sich der Eigenwert von Silber. Anleger können daher die steigenden Produktionszahlen ausnutzen und auf Silber als Produkt mit nur geringer Möglichkeit zum Ersatz und ebenso geringem Ausfallsrisiko setzen oder auf die zukünftige Entwicklung am Geldmarkt.

Am Geldmarkt ist das Edelmetall mit Landeswährungen gleichzusetzen. Hier nimmt das glänzende Edelmetall Überschüsse nach Verkäufen auf, hierhin wird die Liquidität verlagert, um spätere Käufe zu tätigen. Durch die Nullzinspolitik der Nationalbanken sind Währungen jedoch für diese Vorhaben deutlich weniger geeignet wie Silberwerte, die die Kaufkraft besser erhalten können.

Rohstoffe schwanken abweichend zum Aktienmarkt

Durch die Begrenzung der Rohstoffe und der Nutzung in der Industrie ergeben sich preisliche Schwankungen. Diese korrelieren jedoch nur selten mit den Schwankungen am Aktienmarkt und ergeben dadurch eine Sicherstellung des eigenen Portfolios.

Trotzdem tritt eine Volatilität bei den Edelmetallen als Rohstoff auf, die für vorsichtige Anleger oft unangenehm sind. Zu beachten ist, dass die Silberwerte dabei eine höhere Schwankungsbreite haben als das relative sichere Gold.

Der Vorteil von Silber als Rohstoff liegt bei seiner endlichen Verfügbarkeit und der Nutzung in der Industrie. Dies führt trotz der Schwankungen langfristig zu steigenden Preisen und dadurch zu einem Kursgewinn. Die Gefahr der rückläufigen Nachfrage ist momentan durch den Aufbruch der Schwellenländer und den Einstieg von China in das Edelmetall- und Silbergeschäft jedoch sehr gering anzusehen.

Partizipationsmöglichkeiten für Anleger

Wer von der Silberpreisentwicklung profitieren will, kann mehrere Wege in seinem Portfolio einschlagen. Neben der Investition in Silberminen können in die zukünftigen Erträge und Gewinne des Metalls über Derivate spekuliert werden oder ganz einfach in physische Silberbarren und -münzen investiert werden. Hier wirken sich Wertsteigerungen des Metalls aus, direkte Renditen sind jedoch nicht vorhanden.

Die verschiedenen Anlageformen garantieren auch, dass Silber für jedes Portfolio interessant ist, sowohl als direkte Anlage, als Wertsicherung und als Ertragsgarant!