Diamanten

Darum gehören Diamanten in jedes Portfolio

Diamanten im Portfolio: Wertsteigerung vorprogrammiert!

Die Diversifikation eines Anlageportfolios ist aus verschiedensten Gründen sinnvoll und sollte daher von jedem ambitionierten Anleger berücksichtigt werden. Doch vielleicht haben Sie bei der Gestaltung Ihres Portfolios noch nicht an Diamanten gedacht. Warum dies durchaus sinnvoll ist und warum Diamanten unbedingt mit aufgenommen werden sollten, darüber informieren die nächsten Zeilen.

Sachwerte mit Wertbeständigkeit oder Wertsteigerung

Generell gilt für alle beliebigen Sachwerte, dass bei ihnen ein deutlich größer Inflationsschutz vorliegt als bei anderen Kapitalanlagen. Insbesondere bei den in den Portfolios der Anleger eher selten vorhandenen Diamanten ist oft eine erhebliche Wertsteigerung zu erzielen.

Primär ist jedoch bei diesen Sachwerten zu bedenken, dass hier keine Renditen oder vorhersehbare Ausschüttungen existieren. In den letzten 20 Jahren konnte für Diamanten eine erhebliche Wertsteigerung erzielt werden. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass insbesondere die Rohdiamanten einen Rohstoff darstellen, welcher immer seltener und zunehmend schwer verfügbar ist.

Durch die klassische Regulierung von Angebot und Nachfrage ließ das abnehmende Angebot insbesonders der hochkarätigen Diamanten, welche durch ihre Seltenheit einer überproportionalen Wertsteigerung unterliegen. Die Preise steigen dadurch kontinuierlich an. Neue, ergiebige und damit lukrative Diamantenminen werden auch in Zukunft immer seltener erschlossen werden, sodass die Förderung abnimmt.

Dieser Faktor impliziert direkt eine weiterführende Preissteigerung mit viel Potenzial, welches auf für Privatanleger immer beliebter wird.

Achtung: Fachwissen erforderlich

Wie bei allen Kapitalanlagen ist auch bei den Diamanten ein erhebliches Fachwissen erforderlich, damit die Anlage erfolgreich ist. Beim Kauf eines Diamanten gibt es ein Sicherheitszertifikat, damit der Anleger keine böse Überraschung erlebt. 

Das renommierteste Zertifikat ist das angesehene GIA, welches sich durch eine hohe Konsistenz der Bewertungen sowie strenge Maßstäbe in der Bewertung auszeichnet. Wird ein zertifizierter Diamant erworben, steht langfristig einer Preissteigerung meist nichts mehr im Wege. Bei den preisbestimmenden Faktoren sind die sogenannten "4 C´s" zu nennen, entsprechend Carat (Gewicht), Clarity (Reinheit), Cut (Schliff) sowie Color (Farbe).

Diese Faktoren bestimmen maßgeblich Wert und Wertsteigerungspotential, wobei durch die Seltenheit der Wert bei hohen Caratzahlen überproportional ansteigt. Daher eignen sich "Hochkaräter" besonders fürs Portfolio.

Aktuelle Niedrigzinsphase machen Diamanten zusätzlich attraktiv

Diamanten eigenen sich durch ihre mutmaßliche Wertsteigerung als zusätzliches Item im Portfolio. Die Hauptmotivation, sie in das eigene Portfolio mit aufzunehmen ist neben der konstanten Wertsteigerung insbesondere die Diversifikation, wodurch eine deutliche Risikoreduktion durch die Streuung erzielt werden kann.

 Hieraus kann jedoch auch abgeleitet werden, dass das Diamantenportfolio sich nur für größere, breit diversifizierte Portfolios eignet, damit die Mindestgröße des Diamantenanteils sicher erreicht werden kann.

Erfreulicherweise droht bei den wertvollen Steinen kein Totalverlust, anders als bei anderen Investitionen. Da es sich hierbei um reale Werte und gleichzeitig um sogenannte "knappe Güter" handelt, welche nicht beliebig und in unbegrenzter Menge nachproduziert werden können und somit nur eingeschränkt verfügbar sind und seit Jahrtausenden eine "natürliche Nachfrage" besteht, ist der Totalverlust mehr als unwahrscheinlich.

In diesem Faktor liegt ein weiteres Hauptargument, die begehrten Schmucksteine ins Portfolio aufzunehmen. Die Edelsteine eigenen sich allerdings keineswegs für kurzfristige Spekulationen. Durch den vollen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent in Deutschland, einem vergleichsweise hohen Spread und der Tatsache, dass es sich um ein einkommensteuerpflichtiges privates Veräußerungsgeschäft handelt, sollte das Augenmerk auf ein langfristiges Investment gelegt werden.

Abschließend soll nicht unerwähnt bleiben, dass Diamanten mit einer entsprechenden Expertise durchaus auch als legitimes Zahlungsmittel eingesetzt werden können (wie wohl seit Jahrtausenden praktiziert), weil Ihr reeller Gegenwert meist sicher beziffert werden kann.

Fazit:
Mit Fachwissen, einer vernünftigen Diversifizierung und der Aufnahme von zertifizierten Steinen in das eigene Portfolio ist eine stetige Wertsteigerung realistisch und ein Totalverlust der Anlage keineswegs zu erwarten. Eine ausreichende Portfoliogröße sollte vorhanden sein und die Kaufentscheidung immer kritisch geprüft werden. Von kurzfristigen Spekulationen ist abzusehen.

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